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Anton Schäfer

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Nachhaltigkeit auf die Straße bringen

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Es gibt keinen „Planeten B“. Klimawandel geht uns alle an. Gerade in der neuen Normalität nach Corona nimmt das Thema stärker Fahrt auf. Genauso bekommt Digitalisierung mehr Schub. Denn digitalisierte Unternehmen sind besser durch die Krise gekommen. Das Motto für die Transport-Logistik lautet daher: Go green, go digital! 

LKW auf einer Straße

Digitalisierung hat hohes Potential für die Transport-Logistik. Man muss es nur „nachhaltig“ heben. 

Die Logistik muss nachhaltiger werden, da sind sich alle Akteure einig. Die meisten Unternehmen haben Nachhaltigkeit bereits auf ihrer Prioritätenliste. Die deutsche Bundesregierung hilft mit speziellen Programmen. Auch das Internet der Dinge (IoT) kann Logistiker dabei unterstützen. Dies bestätigte eine interne Marktforschung der Telekom  mit 722 Teilnehmer*innen zum Thema „Nachhaltig mit IoT“. Ein Weg zu mehr Klimaschutz ist sicherlich der Umstieg auf neue Antriebstechnologien, weg vom einst geliebten Dieselmotor. Die Schifffahrtslogistik ist Vorreiter mit ihren Übergangs- und Brückentechnologien bis hin zu neuen, vielversprechenden synthetischen Kraftstoffen. Auch auf der Straße wird verstärkt auf E-Mobilität gesetzt. Gerade bei Anlieferungen auf der sogenannten letzten Meile zum Kunden. Eine Erneuerung der Lieferflotte ist jedoch kostenintensiv und braucht Zeit. Bei Schiffen spricht man von Generationen, bis eine Antriebswende erzielt ist. 

Papierlose Logistik

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77 Prozent der Telekom IoT-Experten*innen sind überzeugt, dass Unternehmen zum Erreichen ihrer Umweltziele auf IoT Lösungen für ihre Lieferketten setzen werden.

Entlang der Logistikkette existieren viele Ansätze, den CO2-Abdruck zu minimieren. Wer Nachhaltigkeit mit Digitalisierung kombiniert, erhöht sogar die Effizienz. 77 Prozent der Telekom Experten*innen sind überzeugt: IoT wird Unternehmen beim Erreichen ihrer CO2-Sparauflagen  helfen. Und Sie werden dabei auf IoT-Lösungen für ihre Lieferketten setzen. Transporteure und Paketdienste optimieren beispielsweise über Algorithmen ihre Routen und berechnen die genauen Ankunftszeiten. Sie reduzieren so die Anzahl der gefahrenen Kilometer und damit den Spritverbrauch. Eine einfache App zeigt das Fahrverhalten auf. Denn viel beschleunigen und bremsen treibt den Verbrauch hoch. Ein weiteres Beispiel sind digitale Schilder , die Fracht begleiten. Sie ersetzen die bisherigen Etiketten. Das senkt den Papierverbrauch. Nicht zu vergessen die vielen Lager und Depots: Intelligente Sensoren im Internet der Dinge überwachen und steuern den Energieverbrauch in den Gebäuden. Zum Fenster hinaus heizen? Nicht mit uns!

Weniger Emissionen 

Im Event „Nachhaltigkeit in der Transportlogistik“ von BVL.digital zusammen mit T-Systems ging es um „Digital Planen, Fahren und Umschlagen“. Die Teilnehmer entwickelten eine grüne, digitale Agenda für mehr Nachhaltigkeit in der Transport-Logistik. Alle sind überzeugt: Das Potential ist hoch, die Branche muss es nur „nachhaltig“ heben. Zum Beispiel mit Daten für frühzeitige Kooperationen. Oder mit besseren Prozessen in der Transportkette oder auch „nur“ durch Routenoptimierung.  Die Ergebnisse der grünen Agenda werden auf dem Deutschen Logistik-Kongress  von Professor Müller-Steinfahrt  präsentiert. Übrigens, die Telekom Experten*innen prognostizieren, dass 70 Prozent aller Logistikunternehmen in Deutschland in 5 Jahren IoT-Lösungen für die Steuerung ihrer Fahrzeugflotten und die Überwachung ihrer Güter einsetzen werden.

Wer mehr zum Thema erfahren möchte, hört in den BVL Podcast „Die Logistik mit Digitalisierung nachhaltiger machen“ herein.
Auf den Seiten der Bundesvereinigung für Logistik (BVL) gibt es weiteres Material zum Thema Nachhaltigkeit:
Nachhaltig gestalten – Winning the next decade 
Trends: Nachhaltigkeit 
BVL Factsheet Emissionen in der Logistik (2018)
Special: Green IoT

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