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Übernahme nach der Ausbildung – zwei ehemalige Azubis berichten

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Alina und Bastian haben ihre Ausbildung zum IT-System-Elektroniker/in bei der Telekom abgeschlossen und wurden im Anschluss übernommen. Mit interessanten Eindrücken aus ihrem Arbeitsalltag und spannenden Erfahrungen aus der Zeit als Nachwuchskraft, zeigen sie Euch einen kleinen Teil ihrer magentafarbenen Welt.

Alina

Ein Einblick in Alinas Arbeitswelt.

Jedes Jahr aufs Neue gibt es für unsere Auszubildenden und dual Studierenden noch genau ein Thema: Die Übernahme. Für ein paar Insider Infos haben wir Mäuschen gespielt und zwei Auszubildende befragt.

Warum sie #dabei sind und welche magenta Erlebnisse sie mit Euch teilen können, erfahrt Ihr in diesem spannenden Interview.

Stell Dich doch bitte einmal kurz vor.

Alina: Mein Name ist Alina Weisenberger und ich bin als Netztechnikerin im PTI (Produktion Technische Infrastruktur) am Standort Schweinfurt beschäftigt. Im September 2016 habe ich meine Ausbildung begonnen. Nach einem Jahr im Innendienst bei der Störungsannahme bin ich dann 2017 zu den Netztechnikern gewechselt. Dort wurde ich nach meiner Prüfung im Frühjahr 2019 dann auch übernommen.

Bastian: Mein Name ist Bastian Wild und ich bin 19 Jahre alt. Ich habe am 01.09.2017 als IT-System-Elektroniker die Ausbildung bei der Deutschen Telekom begonnen. Seit dem 24.01.2020 bin ich nun fest in der Dokumentation angestellt.

Wieso hast Du Dich damals für den Ausbildungsberuf IT-System-Elektroniker entschieden? Und warum gerade bei der Telekom?

Alina: Ich habe ein Schülerpraktikum bei der Deutschen Telekom absolviert. Bei diesem habe ich immer einen Tag lang in verschiedene Bereiche einen Einblick erhalten, unter anderem auch im Telekom-Shop und im Service für Privatkunden. Der Tag mit dem Kollegen vom Service hat mir besonders gut gefallen, sodass ich mich dann für die Ausbildung zum IT-System-Elektroniker bei der Telekom entschieden habe, da es diese Arbeit am Telekommunikationsnetz so bei anderen Firmen nicht gibt. Außerdem ist die Telekom ein sehr attraktiver Arbeitgeber, der seinen Auszubildenden viele Chancen bietet.

Bastian: Den Beruf habe ich ausgewählt, weil er als Gesamtpaket am besten zu mir gepasst hat. Ich habe schon immer gerne handwerklich gearbeitet, aber hatte auch schon immer großes Interesse an der Informationstechnik. Die Telekom habe ich dann ausgewählt, da ein Klassenkamerad damals ein Praktikum bei der Telekom gemacht hat und mir nur Positives erzählt hatte. Ich habe mich dann noch etwas online über die Telekom als Arbeitgeber bzw. über die Ausbildung informiert und war überzeugt.

Was hat Dir an Deiner Ausbildung am besten gefallen?

Alina: Besonders gefallen haben mir die Möglichkeiten, die Auszubildende bei der Telekom bekommen. Beispielsweise hatte ich gegen Ende meines ersten Ausbildungsjahres die Gelegenheit, mich für einen Auslandseinsatz zu bewerben. Nach einem bundesweiten Auswahlverfahren stand einige Monate später fest: Ich darf im Sommer 2018 für 6 Wochen nach London, um dort ein Praktikum zu absolvieren und meine Sprachkenntnisse zu verbessern.

Bastian: Das man als Auszubildender alle zum Berufsbild passenden Bereiche einmal ausprobieren kann und immer einen Ansprechpartner hat.

Nun ist Deine Ausbildung schon seit geraumer Zeit vorbei und Du wurdest bei der Telekom übernommen. Warum wolltest Du nach der Ausbildung bei der Telekom bleiben und wie lief der Übernahmeprozess ab?

Alina: Der Einsatz bei den Netztechnikern in meinem zweiten und dritten Ausbildungsjahr hat mir sehr gut gefallen. Schon früh war klar, dass der Teamleiter des Bereichs eine Übernahme anstrebt. Davon war ich sehr begeistert, da mir die Arbeit wirklich Spaß macht. Etwa ein halbes Jahr vor Ende meiner Ausbildung entschied sich dann, dass ich im Rahmen eines sogenannten Private Postings übernommen werden kann. Dieses richtet sich an Auszubildende, welche in einem Bereich eingesetzt sind, in dem sie dann auch übernommen werden sollen. Da man bereits seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat, ist keine Bewerbung mehr notwendig. Der Bereich PTI (Produktion Technische Infrastruktur) hat mir die Stelle angeboten und ich habe sie angenommen, ohne Bewerbungsverfahren, Auswahlgespräche oder ähnliches.

Bastian: Ich wollte bei der Telekom bleiben, da es in meinen Augen einfach eine super Chance ist, in so einem vielfältigen Unternehmen arbeiten zu dürfen. Falls ich mal in eine andere Abteilung wechseln möchte, gibt es dazu immer die Möglichkeit. Mit dem Team habe ich mich auch schon von Anfang an super verstanden.
Bei der Übernahme hatte ich die Möglichkeit von einem Private Posting. Bei diesem Verfahren bekommt man von dem Teamleiter des betreffenden Teams einen Link zugeschickt, in dem nur noch der Lebenslauf hochgeladen werden muss. Es muss kein richtiges Bewerbungsgespräch oder Auswahlverfahren geführt werden.

Wie sieht Dein persönlicher Arbeitsalltag aus? Was macht Dir besonders viel Spaß?

Alina: Als Netztechnikerin habe ich mit sehr vielen verschiedenen Techniken zu tun, welche wir neu aufbauen, Instand halten und bei Bedarf auch entstören. Beispielsweise tausche ich bei Störungen von Privatkunden regelmäßig Bauteile an sogenannten MSANs. Dies sind die Geräte, die wir überall in den grauen Kästen am Straßenrand verbaut haben. Über sie werden die Kunden an unser Netz angebunden.

Außerdem nehme ich Anschlüsse für Großkunden in Betrieb. Firmen können bei uns direkte Glasfaseranschlüsse bis zu ihren Gebäuden bestellen. Hierbei schalte ich dann die Glasfaserleitung an allen Verteilern auf dem Weg zum Kunden und konfiguriere das Endgerät bevor ich es beim Kunden im Serverraum einbaue. Abschließend messe ich die Leitung noch, damit auch wirklich alles funktioniert.

Diese Vielzahl an Tätigkeiten, die wir ausüben, ist durchaus manchmal herausfordernd. Doch dadurch lerne ich immer wieder neues dazu und habe einen sehr abwechslungsreichen Arbeitsalltag.

Bastian: Da die Dokumentation sehr flexibel ist, bin ich momentan im Homeoffice. Normalerweise fahre ich ins Büro, suche mir meine Aufträge raus und bearbeite diese dann an meinem Rechner. Da die Dokumentation im Innendienst stattfindet, ist man die ganze Zeit mit dem Team zusammen. So wird mir nie langweilig. Wenn ich Hilfe brauche, kann ich mir jederzeit einen Kollegen oder eine Kollegin zur Hilfe holen. Das ist in meinem Arbeitsbereich ein großer Vorteil.

Auf welche Leistung/Projekt bist Du besonders stolz?

Alina: Besonders stolz war ich auf meine Leistung bei meinem Abschlussprojekt im Rahmen meiner Ausbildung. Ich habe hierfür ein Gerät aufgebaut, welches wir benötigen, um Privatkunden mit Glasfaser bis ins Haus zu versorgen (diese Versorgung nennen wir FTTH = Fiber to the Home). Normalerweise bin ich als Netztechniker nur für die Inbetriebnahme des Gerätes zuständig. Doch für mein Abschlussprojekt wollte ich einmal den kompletten Aufbau des Gerätes inklusive der Inbetriebnahme beleuchten. Ich habe mir für das Projekt viel Mühe gegeben und eine ausführliche Dokumentation mit vielen Bildern erstellt. Für meine Leistungen bei der Abschlussprüfung wurde ich dann sogar von der IHK Würzburg geehrt.


Bastian: Während der Ausbildung war ich bei der Organisation des Welcome-Days des Huberbunds München involviert. Das war damals ein schönes Projekt, welches zwar eine Herausforderung für uns war, aber am Ende auf jeden Fall gut funktioniert und Spaß gemacht hat.

Würdest Du die Ausbildung bei der Telekom weiterempfehlen und warum?

Alina: Ja, ich würde die Ausbildung bei der Telekom weiterempfehlen. Den Auszubildenden bietet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Man kann seine Vorstellungen bei der Wahl der Betriebseinsätze mit einbringen und beispielsweise zusätzliche Bereiche im Rahmen von kurzen Einsätzen kennenlernen.

Bastian: Auf jeden Fall, da man nicht nur beruflich eine sehr gute Ausbildung bekommt, sondern auch persönlich von den Ausbildern „gecoacht“ wird.

Was möchtest Du neuen Bewerbern mit auf dem Weg geben? Hast Du Tipps?

Alina: Die Arbeit bei der Telekom Technik mit den Kunden und Kollegen macht wirklich Spaß. Sie ist jedem zu empfehlen, der Interesse an einem technischen Aufgabenfeld besitzt. Vom Außendienstmonteur, über den Netztechniker bis zur Planung im Innendienst bieten sich im PTI sehr viele Möglichkeiten für alle, die diese gerne nutzen möchten.
Ein kleiner Tipp für das Bewerbungsverfahren: Zeig was Du kannst und stelle Dich und Deine Fähigkeiten nicht in den Schatten!

Bastian: Eine tolle Sache ist, dass bei der Telekom nicht nur auf gute Noten geschaut wird, sondern die Persönlichkeit der Bewerber das Wichtigste ist.

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