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Mariella Gradler

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Als Nachwuchskraft von Zuhause aus arbeiten – funktioniert das?

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Aufgrund der Corona Pandemie hat die Deutsche Telekom sehr schnell viele vorsorgliche, präventive Maßnahmen getroffen. Das Konzernlagezentrum und diverse Krisenteams sind im ständigen Austausch mit z.B. dem Robert Koch Institut und halten die Mitarbeiter stetig auf dem Laufenden. Mitte März wurde allen Mitarbeitern aus u.a. den Verwaltungsbereichen, deren Tätigkeit für  mobiles Arbeiten geeignet ist und die technische Ausstattung es ermöglichte, empfohlen von zu Hause aus zu arbeiten. Auch wir Nachwuchskräfte gehörten dazu. Wie funktioniert das mobile Arbeitenim Dualen Studium oder in der Ausbildung?

Als Duale Studentin bei der Telekom bin ich nicht daran gewöhnt, von zu Hause aus zu arbeiten. Normalerweise fahre ich fünf Mal die Woche ins Büro, treffe dort meine Kollegen, gehe mit ihnen Essen und arbeite gemeinsam mit ihnen. Aufgrund der Pandemie war plötzlich alles anders. Auch uns Nachwuchskräften wurde dringendst empfohlen von Zuhause zu arbeiten, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Dadurch, dass ich in einem internationalen Team arbeite, ist mir das virtuelle Arbeiten bekannt. Jedoch bin ich es gewohnt, meine Kollegen aus Bonn und meine Business Expertin fast jeden Tag zu sehen. Dadurch können wir Absprachen direkt, unkompliziert und persönlich treffen. Das war nun nicht mehr so einfach. Wir mussten uns neu strukturieren und organisieren.

Aber wie lief das Arbeiten von Zuhause?

Tastatur, Laptop und Bildschirm im Homeoffice

Mein eingerichteter Arbeitsplatz während der mobilen Arbeit.

Die ersten zwei Wochen waren für mich eine größere Umstellung. Nicht jeder hat zu Hause ein richtiges Arbeitszimmer – auch ich habe keinen extra Raum in meiner Wohnung. Um konzentrierter Arbeiten zu können und um Arbeit und Freizeit bestmöglich zu trennen, habe ich mir einen festen Arbeitsplatz eingerichtet – eine Ecke in meinem Wohnzimmer. Glücklicherweise hatte ich bereits einen Monitor, an den ich meinen Laptop anschließen konnte. Ich habe versucht, mich wie im Büro einzurichten und mich an bewährte Gewohnheiten zu halten. Es war wichtig, auch zu Hause, eine klare Trennung von Arbeitszeit und Freizeit zu haben. Ich habe außerdem auch auf eine geregelte Mittagspause geachtet, damit die Work-Life-Balance nicht ins Schwanken gerät 😉.

Auch an die virtuellen Absprachen mit Kollegen musste ich mich erstmal gewöhnen. Wir haben als Team zwei virtuelle 15-minütige „Kaffee-Pausen“ am Tag eingerichtet. In diesen virtuellen Raum haben wir uns getroffen, um in einen kleinen Austausch zu kommen und trotz der Entfernung ein wenig zusammen sein zu können.

Auch von Telekom Ausbildung wurden wir speziell betreut. Da es vor allem für Nachwuchskräfte eine vollkommen neue Situation war, haben sich unsere Studienbegleiter fast jeden Tag zu einer kurzen Absprache bei uns gemeldet. Meine Studienbegleiterin rief mich an und fragte wie es läuft, ob ich Schwierigkeiten habe, wie sie mich unterstützen kann und wie die virtuelle Zusammenarbeit mit dem Team läuft.

Sie haben uns Tipps gegeben, wie wir unser Arbeiten zu Hause optimieren können und waren immer erreichbar, um bei Problemen zu unterstützen.

Nach der Eingewöhnungphase war für mich das Arbeiten von zu Hause normal geworden. Wenn ich eine Frage zu einer meiner Aufgaben hatte, rief ich einen Kollegen an. Durch die Möglichkeit des Bildschirmteilens war es leicht, Fragen oder Probleme zu erläutern und gemeinsam eine Lösung zu finden.

Es war eine ungewohnte Situation, die ich als Duale Studentin mit Hilfe meiner Studienberaterin und meinem Team gut meisten konnte. Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und kann von Zuhause sehr gut arbeiten. Ich freue mich aber auch in Zukunft wieder ins Büro zu gehen und meine Kollegen persönlich zu treffen. Es ist schon großartig, dass es mein Arbeitgeber ermöglicht, flexibel zu bleiben.

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