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Andreas Kadelke

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Drohnen inspizieren Mobilfunk-Antennen

Drohne über einem Stadion

Wartungsflug im Stadion

Man muss sich nicht übermäßig für Flugobjekte interessieren, um in diesen Tagen auf das Thema Drohnen zu stoßen. Und damit meine ich jetzt nicht militärische Drohnen. Sondern Drohnen mit Kameras, Drohnen als Postboten, Mini-Drohnen oder sogar Drohnen fürs Büro (he he he…). 

Genau genommen werden sie nur umgangssprachlich Drohnen genannt. Der Fachmann spricht von Multikoptern. Die Dinger taugen als Spaßobjekt für die Freizeit, und sie beflügeln die Phantasien ganzer Wirtschaftszweige. Sie sind einfach vielseitig einsetzbar.

Zum Beispiel auch zur Wartung von Mobilfunknetzen. In den Niederlanden setzt T-Mobile Drohnen zur Inspektion der Mobilfunk-Antennen ein. Die Drohnen liefern Bilder aus der Vogelperspektive und sind daher für diesen Job perfekt geeignet. „Statt mit schweren Hebebühnen und Kränen zu arbeiten, lassen wir unsere relativ kleinen Drohnen einfach an den Antennenmästen hochfliegen, um die Bilder, Videos, Daten und Messwerte zu erfassen, die wir für die Qualitätsüberprüfung benötigen“, erläutert Cliff Sullivan von T-Mobile Netherlands. Die Telekom-Tochter ist der erste Betreiber Europas, der Drohnen für diese Zwecke nutzt.

Sullivan und Leentjes präsentieren Drohne

Mit Drohne: Cliff Sullivan (l.) und Jeffrey Leentjes.

In der Pilotphase wurde die neue Technologie in einem Fußballstation getestet. „Früher hätte es fast eine Woche gedauert, alle Antennen auf dem Dach und an den Flutlichtmasten des Stadions zu testen“, sagt Sullivans Kollege Jeffrey Leentjes. „Unsere Drohne braucht dafür nur 15 Minuten.“ Durch den Einsatz der Drohnen spart das Unternehmen also eine Menge Zeit und Geld bei der Wartung der Netze. Doch das ist nicht der einzige Vorteil. Für die Mitarbeiter bedeutet die Neuerung mehr Sicherheit. „Schließlich ist es weitaus gefährlicher, die Masten hochzuklettern oder jemanden auf einem Hubsteiger bis ganz nach oben zu fahren“, so Leentjes.

Zurzeit läuft in den Niederlanden der Ausbau des LTE-Netzes auf Hochtouren. „Das heißt natürlich auch, dass alle unsere Standorte in kürzester Zeit überprüft werden müssen“, erläutert Leentjes. „Mit traditionellen Methoden wäre das für unsere Inspektoren nahezu unmöglich. Mit den Drohnen können wir schneller und sicherer arbeiten und dabei sogar noch mehr Messwerte erfassen als bisher.“

Und noch etwas können die Drohnen besser: Über dem Meer in Ufernähe können sie prüfen, wie gut das Netz funktioniert. Mit Hebebühnen wäre das nicht möglich.

Übrigens: Auch bei uns in Deutschland sind schon Drohnen zum Einsatz gekommen. Hier ließ die Telekom mit Hilfe von Drohnen Freileitungen mit künstlicher DNA besprühen, um Kupferdieben das Leben schwer zu machen.

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