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Markus Jodl

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Telekom und Stadtnetz Rödental drehen die Uhr drei Jahre vor

  • Glasfaserausbau soll 2025 abgeschlossen sein
  • Rund 5.900 Haushalte und Unternehmen in Rödental profitieren 
  • Für den Glasfaser-Anschluss vormerken lassen: www.telekom.de/glasfaser
Vertragsunterzeichnung in Rödental

Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.): Stefan Krantz, Lars Brackschulze (Telekom Leiter Plattformkooperationen), Thomas Lesch (Zweiter Bürgermeister der Stadt Rödental), Martin Ertl (Geschäftsführer Stadtwerke Rödental Rödental). © Deutsche Telekom, Markus Jodl

Gute Nachrichten für Rödental: Der Glasfaserausbau wird um drei Jahre vorgezogen. Das gaben die Deutsche Telekom und Stadtnetz Rödental heute bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags bekannt. Im November 2023 hatten die beiden Partner eine Absichtserklärung zum gemeinsamen Glasfaserausbau unterzeichnet. Damals ging man noch von einem Bauende 2028 aus. Jetzt ist das Bauende bereits für 2025 geplant. Von dem Ausbau werden rund 5.900 Haushalte und Unternehmensstandorte in der Innenstadt von Rödental profitieren. Privatkunden können Internetanschlüsse mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde buchen. Geschäftskunden können sogar noch höhere Geschwindigkeiten erhalten. In der Kooperation übernimmt die Stadtnetz Rödental den Ausbau und die Instandhaltung des passiven Glasfasernetzes, den aktiven Betrieb übernehmen beide Partner gemeinsam und beide Partner werden auf dem Netz ihre Produkte vermarkten. Die Kundinnen und Kunden haben also eine freie Anbieter Auswahl.

„Durch diese Kooperation haben wir einen Doppelausbau in Rödental vermieden“, sagt der Erste Bürgermeister Marco Steiner. „Die Kooperation in Rödental könnte als Blaupause auch für andere Kommunen dienen. Gemeinsam bringen wir Glasfaser in alle Haushalte und das sogar schneller als erwartet.“

„Wir werden auf dem Glasfaser-Netz unsere Produkte anbieten: TV, Internet und Telefonie. Und wir machen noch mehr. Wir bringen auch die Angebote unserer Wholesalepartner wie Vodafone, Telefónica und 1&1 mit“, sagt Stefan Krantz, Konzernbevollmächtigter Associate. „Wir werden mit unserem starken Produktangebot für Auslastung auf dem Netz sorgen. Wo immer es möglich ist, gehen wir heute Kooperationen mit lokalen Anbietern ein. Unser Ziel: Möglichst schnell alle Menschen mit einem Glasfaser-Anschluss zu versorgen."

Wer einen Glasfaser-Tarif bei der Telekom buchen möchte, kann sich unter www.telekom.de/glasfaser vormerken lassen, dann meldet sich die Telekom, sobald der Anschluss zur Verfügung steht.

Fünf gute Gründe für einen Glasfaseranschluss

  • Mit einem Glasfaseranschluss erlebt man Internet in Gigabit-Geschwindigkeiten. Das Herauf- und Herunterladen von Daten funktioniert in Sekunden und nicht in Minuten. Das bedeutet, dass Sie Filme in 4K streamen, Online-Spiele ohne Verzögerungen genießen und große Dateien mühelos versenden können.
  • Glasfaser ist robuster gegenüber äußeren Einflüssen wie Magnetfeldern, Feuchtigkeit und Kälte. Auf lange Sicht wird es kein Übertragungsmedium geben, das an die Glasfaser herankommt. Im Glasfaserkabel können die Daten nahezu in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.
  • Mit Glasfaser kann von zu Hause aus effizient gearbeitet werden, und Kinder können gleichzeitig und ohne Probleme online lernen. Das ist besonders wichtig in Zeiten von Homeoffice und digitaler Bildung.
  • Ein Glasfaseranschluss steigert den Wert einer Immobilie. Wenn das Haus, die Wohnung oder das Geschäft verkauft werden soll, wird ein schneller und zuverlässiger Internetanschluss ein wichtiges Verkaufsargument sein.
  • Glasfaser ist nicht nur schnell, sondern auch umweltfreundlich. In der Herstellung und im Betrieb hat die Glasfaser einen deutlich kleineren ökologischen Fußabdruck als andere Übertragungsmedien wie Kupfer- oder Koax-Kabel.

Telekom Deutschland

Das Glasfasernetz der Telekom in Deutschland umfasst heute bereits mehr als 730.000 Kilometer.
Mehr als 8 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte können bereits einen Glasfaser Anschluss mit Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s bekommen. Das nächste Etappenziel ist, bis Ende 
2024 mehr als zehn Millionen FTTH-Anschlüsse zu ermöglichen.

Über die Stadtnetz Rödental

Die Stadtwerke Rödental versorgen ca. 13.500 Menschen in Rödental mit Strom, Wärme & Wasser, sowie Internet, TV und Elektromobilität. Die Stadtnetz Rödental, ein Tochterunternehmen der  Stadtwerke Rödental, betreibt bereits ein flächendeckendes Koax-Kabelnetz in der Gemeinde und bietet für Endkunden Internet und TV-Dienstleistungen an. Das Kabelnetz soll nun durch ein  zukunftsfähiges Glasfasernetz ertüchtigt werden.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

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