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Auch in 2021 erfolgreich #DABEI – Gegen Hass im Netz
Wir blicken zurück auf ein herausforderndes Jahr: Die Corona-Pandemie sorgte weiterhin für große Unsicherheit in der Bevölkerung und heizte Diskussionen rund um Verschwörungen und Schuldzuweisen an. Es war ein Superwahljahr mit Bundes- und Landtagswahlen und viel Online-Wahlwerbung, aber auch Fake News. Und auch in 2021 war die Telekom aktiv #DABEI - Gegen Hass im Netz, erreichte viele Menschen und sensibilisierte sie für die Schattenseiten des Netzes – auch auf unerwarteten Plattformen wie im Gaming.
Medien, aber sicher: Wie kann ich mich online gegen Hass und Hetze wehren? Was ist digitale Zivilcourage? Wie beeinflusst das Netz unsere Meinungsbildung?
Über die Webseite „Medien, aber sicher!“ finden Interessierte unsere Initiativen Teachtoday, #DABEI-Geschichten und Scroller, die diese und viele weitere Fragen zu Themen aus der digitalen Welt beantworten. Für jede Zielgruppe passend aufbereitet. Unser Schwerpunkt in 2021: „Gaming – wo der Spaß aufhört“. Denn was viele nicht wissen: Auch die Welt der Online-Spiele wird für Hass und Hetze missbraucht. Doch dagegen können wir etwas tun!
Wenn Worte zur Waffe werden: In sechs Podcast-Folgen „Digital Crime“ haben wir auf Hass im Netz aus unterschiedlichen Perspektiven geschaut und zeigen: das Netz ist kein rechtsfreier Raum. Ob Hass gegen Minderheiten, in der Lokalpolitik oder im Kundenservice - in jeder Folge teilen Betroffene ihre persönlichen Erfahrungen mit Hass und Anfeindungen in der digitalen Welt. Anzeigen, Verfolgen, Abschrecken und Informationen über die gesetzliche Lage: In jeder Folge ordnen Expert*innen die Erfahrungen der Protagonist*innen fachlich ein.
Das Engagement kommt an: Mit dem Ziel zum Nachdenken anzuregen, neue Verhaltensweisen zu erproben und idealerweise im Anschluss auch direkt zu übernehmen, haben wir in diesem Jahr etwa 5,3 Millionen Menschen direkt oder über Multiplikator*innen erreichen können. Zum Beispiel über Workshops für Eltern oder für Pädagog*innen, die wir alleine oder gemeinsam mit unseren Partnern wie z.B. der esports player foundation umgesetzt haben. Workshop verpasst? Hier findet ihr eine kleine Auswahl unserer Workshop-Angebote.
CR-Berichte: Nur Zahlen, Daten, Fakten? Von wegen! Unser Bericht war auch in diesem Jahr wieder spannend und interaktiv aufbereitet. So auch die Startseite des CR-Berichts mit „Game On“. Wir schauen darauf, was Spiele so faszinierend macht, welche Werte sie vermitteln und auch, warum man Hass und Manipulation im Gaming nicht unterschätzen darf. Schon mal Hass mit digitalen Liebespfeilen bekämpft? Nein, dann holt es doch nach: hier geht’s zu unserem aktuellen CR-Bericht.
Vom Quiz bis zur Projektwoche: Um junge Menschen im Alter von 9 -16 Jahren für den Umgang mit digitalen Medien stark zu machen, finden Pädagog*innen und Eltern in unserer Toolbox von Teachtoday über 120 verschiedene Materialien und Formate rund um Themen aus der digitalen Welt. Die Angebotsvielfalt ist groß: So gibt es eine Online-Simulation für Filterblasen, um herauszufinden was das eigentlich ist und wie sie arbeiten. Der beste Freund erfährt online Hass und der Täter ist Dein Freund? Was tun? Auch zu diesem Dilemma gibt es eine Übung. Und auch wer mit einer Klasse oder Gruppe eine Projektwoche, z.B. zu Rassismus plant, wird in der Toolbox fündig.
Haltung zeigen und wahrgenommen werden: TV-Spots, Radiobeiträge, Social-Media Postings, Printanzeigen – die Medienvielfalt unserer Kampagne #DABEI – Gegen Hass im Netz ist groß. Über 700 Mio. Medienkontakte konnten wir seit Start der Kampagne im Juni 2020 erreichen. Eine tolle Bestätigung: Der Wiedererkennungswert der Kampagne in der Bevölkerung liegt bei über 60%. Zudem sagen in einer Kundenbefragung über 70%, dass sie es wichtig finden, dass die Telekom sich in diesem Themenfeld engagiert. Und auch mit unserem Themen-Special #DABEI – Gegen Hass im Netz auf den Verantwortungsseiten der Telekom konnten wir in 2021 über 130.000 Leser*innen erreichen.
Preiswürdiges Engagement: „Gegen Hass im Netz“ wird als „Beste Mediastrategie 2021“ mit dem Deutschen Mediapreis 2021 ausgezeichnet. In der Laudatio wurde vor allem gewürdigt, dass die Telekom dieses gesellschaftlich schwierige und wichtige Thema mit so viel Engagement und Leidenschaft angeht. Und noch weitere Auszeichnungen kamen in 2021 hinzu. Zum Beispiel Gold beim Radio Advertising Award oder Silber beim Deutschen Digital Award. Warum das Engagement mehr als nur eine Kampagne für die Telekom ist, erklären Barbara Costanzo und Christian Hahn in diesem Interview. (Bild: ©W+V)
Gemeinsam stärker: Zusammen mit 44 Partnern und Initiativen kämpft die Telekom für ein Netz ohne Hass. Einer der Partner sind die „Digitale Helden“. Sie bilden Schüler*innen der 8.-10. Klasse in Online-Kursen zu Digitalen Helden aus. Diese werden Mentor*innen für jüngere Mitschüler*innen, um diese für Themen wie Cybermobbing, Sexting oder Hass im Netz zu sensibilisieren. Das Ausbildungsteam unterstützt Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen, digitale Kommunikation kompetent und bewusst zu nutzen. Durch unsere Kooperation konnten diverse Webinare für Eltern und Pädagog*innen angeboten werden.
Mehr Diversität im Gaming: Mit Equal eSports setzt die Telekom ein Zeichen für mehr Diversität im eSports. Doch es ist mehr: #equalesports wird zum Dach einer Kultur, die allen Spielenden unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Kultur oder sozialem Status eine Heimat bietet und die Möglichkeit gibt, ihren Traum einer Profi-Karriere im eSports zu leben. In Workshops werden auch Eltern abgeholt, die zum Teil in Sorge sind, was die eigenen Kids stundenlang täglich dort tun. Das schafft ein flächendeckendes Verständnis und Know-How. Die Initiative #equalesports wird 2022 fortgesetzt.
Diskutier mit mir! Für die Telekom ist der konstruktive Diskurs im Netz wichtig – auch innerhalb des Unternehmens. Am Tag gegen Rassismus wurde unter einem unternehmensintern veröffentlichten Beitrag heiß diskutiert. Die Resonanz: Von ausdrücklichem Applaus bis hin zu kritischen Kommentaren. Die Meinungen der Diskutanten schienen festgefahren. In einer Pilotveranstaltung kam das Konzept unseres Partners „Diskutier mit mir!“ ins Spiel: Über deren speziell dafür entwickelte Online-Plattform wurden immer zwei Teilnehmende anonym in einem Chat zusammengebracht, die ausdrücklich nicht einer Meinung waren. Das Ziel: Sachliche Dialoge führen, ohne Publikum und auf Augenhöhe. Die Resonanz war durchweg positiv. An der Veranstaltung nahmen knapp 100 Teilnehmer*innen teil.