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Joseph Williams

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Urbane Mobilität neu bauen – smarter und besser

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Das neue Konzept der Telekom zur urbanen Mobilität mindert die Verkehrsüberlastung und schafft lebenswertere Städte für alle

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Das neue Konzept der Telekom zur urbanen Mobilität mindert die Verkehrsüberlastung und schafft lebenswertere Städte für alle.

Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie hat das Stadtleben sofort beeinflusst. Die Hektik im Einzelhandel, die überfüllten Pendlerzüge und die Omnipräsenz von Autos im Stadtzentrum verschwanden fast über Nacht. Die Anpassung an diese Welt des Pandemiebeginns war eine große Herausforderung, die keiner von uns gerne wiederholen möchte.

Als wir aus der strengsten Phase der Abriegelung herauskamen, stellte ich allerdings einige willkommene Veränderungen fest. In Bonn, wo ich wohne, reagierten die Stadtplaner auf den Rückgang des Autoverkehrs mit der Einrichtung neuer Radwege rund um die Stadt. Ehemalige Parkplätze wurden nun mit Außenplätzen für Cafés und Restaurants gefüllt. Dies ermöglichte es dem Gastgewerbe, den Betrieb auf die sicherste Art und Weise am Laufen zu halten. Trotz der anhaltenden Pandemie setzt sich aber dennoch ein Gefühl von Optimismus, ja einer Chance durch. Ein Gefühl, dass es in unseren Händen liegt, das städtische Leben zum Wohle der Bürger neu zu konstruieren. Mit weniger Autos, saubererer Luft und weniger Zeit in Staus verschwendet.

Berichte über jüngere, städtische Bürger auf der ganzen Welt, die sich vom eigenen Auto verabschieden, sind seit Jahren im Umlauf. Stadtrad-Lösungen und Mitfahrgelegenheits-Apps boomen. Dieser Haltungswandel fand Ende September im Westen Deutschlands seinen demokratischen Ausdruck. In Bonn, Aachen und Wuppertal wurden Bürgermeister der Grünen gewählt, die alle versprechen, den Autoverkehr in ihren Städten zu reduzieren. In Bonn verspricht die neue Oberbürgermeisterin Katja Dörner sogar bis 2025 eine autofreie Innenstadt eingeführt zu haben. Unabhängig davon, wer die Wahlen gewinnt, sind in jeder Stadt neue Lösungen für die städtische Mobilität für die Bürger von höchster Priorität.

Technologie wird beim Übergang weg von den autodominierten Städten eine entscheidende Rolle spielen. Und die Deutsche Telekom positioniert sich an vorderster Front für diesen Wandel. Nach Gesprächen mit Bürgermeistern und Kommunalpolitikern in Deutschland und Europa wird immer deutlicher, dass es oberste Priorität hat, die Bürger aus dem Auto herauszuholen und Staus zu reduzieren. Diese Diskussionen sind Teil der erfolgreichen Co-Creation-Strategie im Bereich Smart City. Das Ergebnis ist ein neues, erweitertes Angebot zur urbanen Mobilität. Dies bietet Städten Ende-zu-Ende-Lösungen. Von Beratungsdiensten über den Aufbau von Sensorinfrastruktur bis hin zum Monitoring relevanter städtischer Mobilitätskennzahlen.

„Das urbane Mobilitätskonzept ist bereits erlebbar: Die Telekom digitalisiert in einigen Städten, wie in der Region Hannover, die Park&Ride-Infrastruktur. Parksensoren werden verbaut, um die Kapazität großer Parkhäuser außerhalb von Stadtzentren zu monitoren.“ Dieser Dienst kann mit Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Bike-Sharing und Taxikapazitäten kombiniert werden. So planen die Bürger ihre nahtlose Weiterfahrt. Diese Verkehrsknotenpunkte versorgen die Städte mit Echtzeitdaten über die komplette städtische Mobilität. Damit entsteht eine Datenbasis mit echtem Mehrwert: die Auswertung ermöglicht konkrete Entscheidungen zur Optimierung des Verkehrskonzeptes. Die Telekom kann ihre Datenkompetenz nutzen, um einen "digitalen Straßenzwilling" einer Stadt zu schaffen. Der "Street Twin" spiegelt das digitale Inventar der gesamten Mobilitätsinfrastruktur einer Stadt. Von Radwegen und Behindertenparkplätzen über E-Ladestationen bis hin zu Ladestationen für Waren. Diese Lösungen sind für Städte jeder Größe und sogar für ländliche Gebiete gedacht, die Verkehrsstaus bewältigen und Mobilitätsknotenpunkte schaffen wollen. Sie wurden in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern im Rahmen des Co-Creation-Konzepts entwickelt, um den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden.

Die Städte, die Zentren unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, sind im Wandel begriffen. All dies gibt Anlass zu Optimismus. Ich bin stolz darauf, dass die Telekom die Zukunft urbaner Mobilität gestaltet und lebenswertere Städte Wirklichkeit werden lässt.

Futuristische Skyline

Smart City

So unterstützt die Deutsche Telekom Städte bei der digitalen Transformation. Und das europaweit.

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