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Verena Fulde

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Orange und Telekom bündeln Kräfte im Bereich der Erweiterten Realitäten (XR)

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Extended Reality (XR) ist einer der neuen Anwendungsfälle, der durch das innovative Potenzial von 5G einen weiteren Schub erhalten wird. Zukünftig werden wir die auf das Smartphone gesenkten Köpfe heben und wieder eine „Heads-up-Gesellschaft“ werden.

Mann mit Mixed-Reality-Brille schaut Fernsehen und sieht zusätzlich eingeblendete Informationen.

Smarte Brillen machen es möglich: Fernsehen schauen mit eingeblendeten Zusatzinformationen.

Neue Technologien bieten neue Möglichkeiten und wie häufig, lassen sich diese gemeinsam besser nutzen. Vor einigen Monaten bereits hat hubraum, der Technologie-Inkubator der Telekom, zusammen mit dem Hersteller von Mixed -Reality-Brillen, Nreal, ein Programm für Developer zur Entwicklung von XR-Anwendungen gestartet. Hieraus erhofft sich die Telekom interessante und relevante Anwendungen von den ausgewählten Startups. Diese sollen Anfang 2021 als Prototypen zur Verfügung stehen. Bei einem möglichen Start der Nreal-Brille in den Markt könnten einige Anwendungen auch für Kunden nutzbar sein. 

Jetzt partnert die Telekom mit Orange, um das entstehende Ökosystem rund um XR-unterstützen und Synergien zu fördern. 

Sean Seaton, Senior Vice President, Group Partnering and Devices bei der Telekom erläutert die Motivation hinter diesem Schritt: "Wir glauben, dass im nächsten Jahrzehnt ein Übergang in eine „Heads-up-Gesellschaft“ stattfindet, in der die Brille schließlich eine Alternative zum Smartphone wird. Durch die enge Zusammenarbeit mit Orange erwarten wir schnellere Entwicklungen und einen breiteren Ansatz gemeinsam und effizient das XR-Ökosystem zu entwickeln. Als Netzbetreiber mit einem breiten Serviceangebot möchten wir das beste Kundenerlebnis schaffen. XR mit 5G als Basistechnologie wird unsere bestehenden Dienste verbessern und hat das Potential, unsere Kunden mit neuen Diensten zu begeistern."

Von Inhalten und Services 

Ein wichtiges Thema bei der Extended Reality sind entsprechende Inhalte. Morgan Bouchet, Direktor für digitale Content-Innovation und Leiter von XR bei Orange, erklärt: "Einer der Schwerpunkte dieser Zusammenarbeit sind Inhalte. Sowohl Orange als auch die Telekom haben Projekte zur Entwicklung von Plattformen zur Bereitstellung von XR/5G vorangetrieben und waren mit einer gemeinsamen Herausforderung konfrontiert: hochwertige interaktive und immersive Inhalte zu finden. Das Angebot auf dem Markt ist nach wie vor begrenzt, da es nur wenige, weit voneinander entfernte und teure Designs gibt. Gemeinsam sind wir besser aufgestellt, mit größeren Akteuren, insbesondere der GAFA-Gruppe (Google, Amazon, Facebook, Apple) um den Kauf von Premium-Inhalten zu konkurrieren." Das erste Ergebnis dieser Partnerschaft ist der Vertrag mit dem kanadischen Studio "Felix And Paul". Diese wird in Europa ‘The ISS Experience’ für die VR-Plattform der Deutschen Telekom und Orange liefern.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Services. "Vor allem im Bereich Sport und Fernsehen sehen wir ein enormes Potenzial und Nutzen für unsere Kunden, z.B. indem der Fernseher mit Mixed-Reality-Brillen interagiert und Kunden Zusatzinformationen zum laufenden Programm erhält. Hieran arbeiten wir zusammen mit Orange auch im kommenden Jahr,” sagt Daniel Aslam, Global Partnering & XR Business Development Manager bei der Telekom  

Mathieu Ducrot, Product Marketing Director, 5G & XR Services bei Orange, beschreibt die Zusammenarbeit wie folgt: "Wir haben die Herausforderungen bei der Erzielung von Synergieeffekten zwischen unseren XR-Explorationsprojekten erkannt. Erstens betreffen sie die Verbreitung von XR-Inhalten und Aggregationsplattformen. Darüber hinaus markiert XR den nächsten Schritt in unserem Digitalisierungsprozess: Wir möchten unsere Gedanken über die Produkte und Dienstleistungen austauschen. Schließlich wollen wir Service- und Wachstumsmöglichkeiten identifizieren, die durch XR geschaffen werden. Indem wir unsere Gedanken und Lösungen zusammenführen, werden gemeinsam viel effizienter sein."

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Was ist 5G?

Das unterscheidet den neuen Kommunikationsstandard von vorherigen Mobilfunkgenerationen.

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