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Der Weg der Glasfaser
Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. Die Telekom setzt daher auf den Ausbau des Glasfasernetzes. Aber wie genau kommen eigentlich die dünnen Fasern von den Verteilerstellen bis in die Wohnungen?
Die Telekom setzt in den Ausbau des Glasfasernetzes, da Glasfaser die erheblich schnellere Alternative zu Kupfer ist. Daten können via Glasfaser in einem Bruchteil der Zeit übertragen werden. Verschaffen Sie sich in den folgenden Bildern einen Überblick, wie die Glasfaser bis in die Wohnungen kommt.
Bis die Glasfaser von der Verteilerstation bei den Kunden im Haus ankommt, ist es zunächst ein langer Weg. Die Mitarbeiter der Netzproduktion sorgen dafür, dass die Kabel fachmännisch verlegt werden.
Der Glasfaserausbau bis in die Wohnungen (FTTH / Fiber to the Home) ermöglicht erheblich schnellere Datenübertragung. Glasfaser ist das physikalisch schnellste Übertragungsmedium der Welt und damit die Alternative zum bisherigen Kupferkabelnetz.
Die verschiedenen Glasfaserkabel werden unterirdisch in einer sogenannten Muffe gebündelt. Die Muffe (hier schwarz im Bild) beinhaltet einzelne Kassetten, in der die einzelnen Glasfaserkabel eingelegt werden. Ein Kabel besteht aus einem Bündel von bis zu 1.000 einzelnen Glasfaserfäden.
Ist die Glasfaser im Haus angekommen übernimmt der Technische Service der Deutschen Telekom die weiteren Arbeiten.
Im Keller des Hauses wird das Glasfaserkabel in den Gebäudeverteilerkasten eingeführt. Es gilt das Glasfaserkabel, das von außen ins Haus führt und das Kabel, das aus der Kundenwohnung in den Keller kommt, zu verbinden.
Das Verbinden zweier Glasfasern heißt Spleißen. Alle Fasern sind ummantelt, damit sie nicht so leicht brechen. Um an die Glasfaser zukommen wird der Mantel abgezogen, wie hier im Bild zu sehen ist. Die freigelegte Faser wird mit einem Diamantschneider exakt im Winkel von 90 Grad gebrochen. Sie anders zu schneiden wäre zu ungenau.
Die beiden Glasfaserenden werden in der Mitte des Gerätes zwischen zwei Elektroden positioniert. Der Spleißvorgang beginnt, sobald der Deckel des Gerätes geschlossen ist. Dann erzeugen die Elektroden einen Lichtbogen, der die beiden Enden zusammenspleißt.