Konzern

Klassiker im Scheckkarten-Format

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

 Einst hatte sie Millionenauflage und ließ Sammlerherzen höher schlagen: Unsere Jubiläumsreihe „Ein Bild und seine Geschichte“ widmet sich dieses Mal der Telefonkarte, heute ein modernes eVoucher. Wir verlosen einige Liebhaberstücke.

Telefonkarte

Ab 1990 entwickelte sich die Telefonkarte zu einem beliebten Sammlerobjekt.

In den 1990er und 2000er Jahren war die Telefonkarte genauso praktisch wie heute der Chip für den Supermarkt-Einkaufswagen. Wer eine dabei hatte und nicht auf das passende Kleingeld angewiesen war, konnte sich glücklich schätzen. „Für Leute, die mit dem Handy groß geworden sind, ist das vielleicht kaum vorstellbar. Damals hieß Mobilität in der Tat irgendwo eine freie Zelle zu finden und Guthaben dabei zu haben. Zum Beispiel in Form einer Telefonkarte, die man an jeder Ecke erwerben konnte“, erzählt Thomas Bause, der seit 2006 den Bereich PayCards leitet. Thomas Bause erinnert sich noch gut an seine erste Telefonkarte. Die war allerdings nicht von der Telekom, sondern vom Bosch-Stand auf der CeBIT, auf dem er als Student als Nachtwächter arbeitete: „Dort bekam ich zu einem ganz frühen Zeitpunkt eine Telefonkarte geschenkt. Ich musste erstmal nachfragen, was ich damit soll“, schmunzelt der Elektroingenieur.

Die ersten Feldversuche mit vorausbezahlten Telefonkarten für öffentliche Telefone gab es 1983. Getestet wurden Karten mit Hologrammen, Chip, Magnetstreifen und Lochkarten. 1986 startete die Telekom den flächendeckenden Einsatz der Chipkartensysteme. Öffentliche Kartentelefone sollten die vorhandenen „Münzer“ nicht ersetzen, sondern ergänzen. Allen voran wurden stark frequentierte Orte aufgerüstet, wie etwa Flughäfen, Bahnhöfe oder Hotels.

Erfolgsmodell und Sammlerstück

Die bargeldlose Telefonie sollte zum Erfolgsmodell werden: 700 Millionen Exemplare wurden bis 2008 produziert. Ab 1990 entwickelte sich die Telefonkarte zu einem beliebten Sammlerobjekt und wurde später sogar aus ausgefallenen Materialien hergestellt, etwa aus Glas, Leder oder Metall. Mit dem Erfolg des Handys sank allerdings der Bedarf. Heute ist die „Telefonkarte Comfort“ ein vielseitig einlösbares eVoucher. Man kann damit telefonieren, seine Prepaid-Karte aufladen, Hotspots nutzen, Videos oder sogar die Computerhilfe bezahlen.

Thomas Bause sieht noch mehr Potential für die Zukunft: „Was ich mir wünschen würde ist, dass wir die Karten zukünftig auch für die Bezahlung von Strom an unseren Ladesäulen für Elektroautos einsetzen. Die Telefonkartennummer könnte man in der Magenta App hinterlegen und der Ladebetrag könnte unkompliziert abgebucht werden.“

200505-10Jahre-Telekom-Hilft

Von Napfsülzen und Pennern

„Telekom hilft“ löst Kundenprobleme in den Sozialen Medien. Mit nur 140 Zeichen.

FAQ